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Äthiopien, Afrika Reise, Afrika Trekking, Abenteuer Reise
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Africon Tours
Thomas Meyer-Ensass


Humboldtstraße 30
89231 Neu-Ulm

Ihre Afrika Reise mit Africon Tours:
Äthiopien

Von der Danakil Wüste in die wilde Bergwelt

22 Tage ET 04
Expeditionsreise



 Äthiopien, Danakil, Afrika Reise, Afrika Trekking
Äthiopien, am Horn Afrikas gelegen, gilt nicht zu unrecht als eines der vielfältigsten, erstaunlichsten und interessantesten Länder Afrikas.  Eine beeindruckende Landschaft, Steppe und Wüste haben die unterschiedlichsten Kulturen geprägt. Die vorchristlichen Handelsverbindungen zu den Hochkulturen Ägyptens und Persiens hatten unverkennbaren historischen Einfluss auf das Land.  Axum bildete das Zentrum des frühkirchlichen orthodoxen Glaubens, der auch noch heute in den Menschen tief verwurzelt ist. Die 2000 Jahre alten Stelen, Säulen die in den Himmel ragen, sind Zeugen einer beeindruckenden vergangenen Hochkultur. Die einzigartigen Kirchen von Lalibela, die tief in Felsen gehauen sind, sind eines der acht Weltwunder. Der östliche Teil des Landes, von Wüste überzogen, ist vom islamischen Glauben geprägt. Als Bindeglied zwischen Affen und Menschwerdung, entdeckte man 1974 hier  das gut erhaltene Skelett von  „ Lucy“ in der Afarwüste. Das Rift Valley,  der große Grabenbruch, ist ein unendlich weites Tal, das Äthiopien in den Nordosten und den Südwesten zerschneidet. An den Ufern der Seen des Rift Valley haben Flamingos, Pelikane und viele andere Vögel ihre Heimat. Große Rinderherden durchziehen diese Gegend.

Diese Reise führt weiter in die Danakil  Wüste, dem tiefsten und heißesten Punkt der Erde zu den kulturellen Höhepunkten des Landes im Norden bis nach Axum. Durch die Simien Mountains, mit seinen spektakulär schönen Landschaften, erleben wir eine Bergwelt mit wilden Schluchten und faszinierender Schönheit, ein unvergleichliches Erlebnis.


/Reiseverlauf

1.  Tag: Abflug und Ankunft

Abflug mit Ethiopian Airlines ab Frankfurt nach Addis Abeba der Hauptstadt Äthiopiens und Transfer zu Ihrem Hotel. Ankunft gegen Mitternacht.

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2. Tag: Addis – Bahar Dar
Am frühen Morgen Fahrt nach Bahar Dar und Transfer zum Hotel. Anschließend brechen wir zu unserer Fahrt zu den 35 km entfernten Wasserfällen des Blauen Nils auf. Über Piste geht es entlang kleiner Dörfer, umsäumt vom Gebirgsmassiv, bis Tis Isat.  Nach einer kleinen Wanderung durch eine idyllische Landschaft, haben wir plötzlich die Wasserfälle vor uns. Der Name der Nilfälle Tississat kommt von Tisoha - Rauch des Feuers - und wenn man an den Fällen steht, die auf einer Breite von 750 m fast 50 m in die Tiefe stürzen, so ist es leicht zu verstehen, wie es zu dieser Namensgebung kam. Leider gehört dieses Bild der Vergangenheit an, da die Chinesen ein Kraftwerk direkt neben den Wasserfällen gebaut haben. Die Fälle sind jetzt vielleicht noch 20 Meter breit und schon jetzt kann man die Veränderung der Natur bemerken. Wir wollen auch eine Bootsfahrt auf dem Tana-See unternehmen, die uns zur Klosterkirche Ura Kidanemereth führt. Nach Möglichkeit auch Besuch der Kirche Kebrane Gabriel, die auf einer Insel liegt. Hotelübernachtung in Bahar Dar.

3. Tag: Bahar Dar – Gondar
Die Tour führt  heute weiter durch eine Ebene und zerklüftete Berge zu der nördlich vom Tana-See liegenden alten Kaiserstadt Gondar. Berühmt ist die Stadt für die zahlreichen kaiserlichen Schlösser und Burgen, die fast europäisch anmuten. Wir besuchen die Kirche Debre Berhan Selassie, mit großartigen Wand- und Deckenmalereien im Innern, und das Bad von Kaiser Fasilidas, der 1632 – 1667 hier residierte. Abendessen und Hotelübernachtung.
4. Tag: Gondar – Simien Mountains
Am Vormittag geht es durch eine wilde, grandiose Berglandschaft auf über 3000 Meter Höhe, mit wild zerklüfteten Tälern nach Sankaber, dem Eingang zum Nationalpark Simien. Sankaber ist ein geschäftiger Ort. Hier treffen wir auf unsere Begleitmannschaft, die uns die Bergwelt der Simien Mountains näher bringen wird. Nach einem kleinen Marsch auf 3.200 Meter schlagen wir unsere Zelte zur Nacht auf.
5. Tag : Trekking Semien Mountains
Entlang des Klippenrandes von Sankaber, der bis auf 1000 Meter steil hinab fällt, wandern wir stetig leicht bergauf nach Geech. Unterwegs sehen wir  vielleicht den endemischen Dsachelada Pavian, eine Affenart, die es nur im Simien Nationalpark gibt. Wegen ihres roten Males auf der Brust werden sie " Bleading Heart“ genannt. Riesige Lubelien wachsen in dieser Höhe und wir erreichen Geech. Wir genießen auf der Wanderung die tolle Aussicht auf kleine Dörfer im Tal. Am Nachmittag kehren wir nach Sankaber zurück.

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6. Tag: Simien – Axum
Am Vormittag starten wir unsere Reise nach Axum.  Über Hochplateaus und tief  eingeschnittene Täler führt uns die Tour. Unterwegs findet man überall Überreste an alten Panzern oder Militärfahrzeugen. Überreste des unseligen Konfliktes mit Eritrea, ein trauriges Kapitel in der Geschichte des Landes. Wir überqueren den Fluss Tekeze und erreichen schließlich Inda Selassie.  Am späten Nachmittag erreichen wir unser Etappenziel, Axum. Abendessen und Hotelübernachtung.
7. Tag: Axum
Axum, die Wiege der äthiopischen Kultur und die heiligste Stadt für orthodoxe Christen. Über 3000 Jahre trieb die  Stadt Handel mit den Hochkulturen von Persien und Ägypten. Axum war im ersten Jahrhundert n. Chr. der Mittelpunkt eines mächtigen semitischen Reiches, von dem die sog. axumitische Kultur ihren Anfang nahm. Auch heute noch zeugen die berühmten Stelen sowie Überreste von gewaltigen Tempelanlagen von der einstigen Bedeutung dieser Stadt. In der Kirche der Heiligen Maria von Zion, soll die echte Bundeslade mit den Gesetzestafeln Moses liegen. Abendessen und Hotelübernachtung.
8. Tag: Axum – Mekele
Fast entlang der Grenze zu Eritrea führt die heutige Etappe zunächst nach Yeha. Der Tempel von Yeha stammt aus dem 5 Jh.  V. Chr, aus voraxumischer Zeit. Er  war dem Mondgott Almaqah geweiht. Auf unserer Fahrt nach Mekele, besuchen wir das Kloster Debre Damo.  Das Kloster ist eines der ältesten Äthiopiens und wird von Mönchen bewohnt. Der Zugang für Frauen ist untersagt. Nur über ein Seil können die letzten 15 Meter der Steilwand zum Eingang des Klosters erreicht werden. Über Adigrat erreichen wir am Nachmittag Mekele. Abendessen und Hotelübernachtung.

9. Tag: Mekele
Mekele, ist die Hauptstadt der Provinz Tigray und eine recht junge und moderne Stadt.  Die Stadt liegt in einer fast baumlosen Ebene. Wir besuchen den Palast von Kaiser Yohannes, der Mekele 1871 – 1889 zur Hauptstadt Äthiopiens machte. Anschließend unternehmen wir einen Ausflug zu den berühmten Tigray Kirchen Abreha Atzbeha und  Wukro Kirkos, welche von zwei  Bruder-Königen  gegründet wurden, die im 5. Jahrhundert in und um Axum regierten. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Mekelle. Abendessen und Hotelübernachtung.

10. Tag: Mekele nach Lalibela
Durch eine beeindruckende Berglandschaft geht es heute  in Richtung Lalibela. Die Strasse ist die Hauptachse zwischen dem Norden und Addis. Die Landschaft heißt Angot. Gegen Mittag erreichen wir Maychew. Dieser Ort hat für das Land eine große Bedeutung, da hier der italienischen Kolonialmacht die entscheidende Niederlage beigefügt wurde und zum Abzug der Italiener führte. Via Korem und Kobbo geht es weiter in Richtung Lalibela. Je nach dem wie wir vorwärts kommen, übernachten wir in der freien Natur, oder schon in Lalibela.

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11. Tag: Lalibela

Lalibela, war einst Hauptstadt einer mittelalterlichen Dynastie. Vor über 800 Jahren ließ König Lalibela hier mehrere christliche Kirchen aus und in den weichen Fels schlagen. Allein in Lalibela befinden sich elf dieser Felsenkirchen, die überwiegend in zwei Gruppen untereinander verbunden sind. Heute ist Lalibela ein expandierender Ort, dessen Strassen unlängst neu gepflastert wurden. Etwas außerhalb liegt die Bet Giyorgis, die Georgskirche, die in Kreuzform aus dem Boden herausgemeißelt ist. Die Kirchen Lalibelas wurden von der UNESCO zum Kulturwelterbe deklariert. Abendessen und Zeltübernachtung
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12. Tag: Lalibela – Kombolcha
Am frühen Morgen starten wir in Richtung Danakil Senke. Zunächst windet sich die Strasse entlang dem Gebirgsmassiv auf  über 2000 Meter. Wie passieren kleine Dörfer und erreichen dann eine Hochebene und schließlich Weldya, einen kleinen Marktort, in dessen Mitte sich eine Moschee befindet. Weiter geht die Etappe in südlicher Richtung, durch die Wollo Provinz zum Hayk See und dann  nach Kombolcha. Hier schlagen wir unser Nachtlager auf.

13. Tag: Kombolcha – Semera
Vom Awash-Gebiet geht es nun ein weites Stück nach Norden,  bis nach Mille.  Die Landschaft ändert sich merklich und wir kommen an den Rand der Danakil Wüste, den heißesten Ort der Erde. Nach Norden dehnt sich nunmehr die gewaltige und heiße Danakil-Senke aus, die stellenweise mehr als 100m unter dem Meeresspiegel liegt und die wir in den nächsten Tagen erkunden wollen. Zunächst erreichen wir Bati.  Der Markt von Bati ist nach dem Mercado in Addis der größte Markt Äthiopiens. Berühmtheit erlangte dieser Ort, weil in der Nähe Lucy gefunden wurde, das Bindeglied zwischen Tier und Mensch. Am späten Nachmittag erreichen wir Semera, die Regionalhauptstadt der Afar Region.  Abendessen und Übernachtung.

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14. Tag: Semera – Lake Afrera

In Semera erhalten wir von örtlichen Behörde die Genehmigung zur Besteigung des Er Tale. Die Formalien werden etwas dauern und vermutlich wird sich eine oder mehrere Personen aufzwingen, uns zu begleiten. Unsere Fahrt führt zunächst nach Serdo auf der Hauptstrasse und dann auf guter Piste zum Lake Afrera.  Wir erreichen den See  am Nachmittag, aus dem schon seit Urzeiten Salzbarren, die sog. Amoles, gebrochen werden, einst und auch heute noch ein wichtiges Handelsgut. Traditionell wird der Salzabbau hauptsächlich von den Afar-Nomaden betrieben, die mit  Kamelkarawanen die Salzblöcke zu den Märkten der höher gelegenen Regionen bringen. Abendessen und Übernachtung.

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15. Tag: Lake Afrera –  Dodom
Durch die faszinierende Danakil-Wüste,  führt uns die Tour, auf ziemlich unwegsamer Piste, weiter in den Norden. Die Landschaft ist geprägt von vielen Vulkankegeln, die sich gewaltig aus der geborstenen, schwarzen Lavalandschaft erheben. Heiße Quellen, aber auch hoch aufschießende Geysire und gurgelnde Wasserlöcher bringen Leben in die scheinbar tote Landschaft, die trotzdem  Heimat von nahezu 100 000 Nomaden ist. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs die hier lebenden endemischen Wildesel. Am Nachmittag erreichen wir den kleine Ort Dodom, unterhalb des Vulkans. Zeltübernachtung und Abendessen.

16. Tag: Erta Ale Krater
Heute erreichen wir einen der Höhepunkte unserer Reise den Erta Ale Vulkan. Der Ale Vulkan liegt 613 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine Höhe von über 1000 Metern. Wegen der Hitze besteigen wir den Vulkan erst am späten Nachmittag (ca. 4 Stunden). Am Abend, haben wir dann einen phantastischen Blick in das brodelnde Innere des noch aktiven Vulkans. Ein Lavasee am Grund des Vulkans, den man im Jahre 1994 fotografierte,  ist  erkaltet. Aber man erkennt glühende Lavatürme, aus denen Rauch emporsteigt. Der Blick in den Krater ist einfach unvergesslich. Abendessen und Übernachtung am Kraterrand.

17. Tag: Erta Ale – Dodom
Am frühen Morgen beginnen wir unseren Abstieg. Kamele tragen die Ausrüstung, so dass wir die Hände frei haben. Anschließend geht es zurück nach Dodom  wo wir unser Lager aufschlagen und den klaren Nachthimmel genießen können. Dodom selbst besteht aus ein paar Hütten. Abendessen und Zeltübernachtung. 

18. Tag: Dodom – Lake Afrera – Semera
Zurück geht es über über schwierigste Piste aus Lava und später aus Sand zurück zum Lake Afrera nach Semera. Unterwegs treffen wir immer wieder auf kleine Gruppen der Afrar, die nomadisierend durch eine Region ziehen.  Wir werden einige kleine Afar-Siedlungen besuchen und den Salzabbau beobachten können. Aber Achtung, die Afar sind ein sehr stolzes Volk und stehen Europäern nicht sehr aufgeschlossen gegenüber. Abendessen und Übernachtung in Semera.

19. Tag: Semera – Awash Nationalpark
Auf guter Strasse geht es südwestlich zum Awash Nationalpark. Den Park erreichen wir gegen Nachmittag. Wir finden hier verschieden Antilopenarten, den Kudu, Baboons und vielleicht sehen wir auch Leoparden und Löwen. Am Awash Fluss können wir Flusspferde und Krokodile beobachten. Aber auch eine vielfältige Vogelwelt ist hier zuhause. Interessant ist der Awash Nationalpark wegen seiner bizarren Vulkanwelt. Der Fantale – Vulkan hat hier letztmalig 1820 seine Lava ausgestoßen. Wir finden deshalb im Park auch heiße Quellen, die mit einer Hitze von über 40 Grad aus dem Boden kommen. Wir schlagen unser Camp direkt am Awash Fluss auf. Lassen Sie sich von den vorwitzigen Pavianen nicht irritieren, sie sind an Besucher gewöhnt, flüchten aber, wenn man ihnen näher kommt. Abendessen und Zeltübernachtung. 

20. Tag: Awash – Addis
Nach einer Safari am Vormittag im Awash Nationalpark geht es zurück nach Addis. Die Fahrt führt entlang der Eisenbahnlinie  nach Nazreth. Nazreth ist eine große Stadt, sehr quirlig und wir wollen hier vielleicht eine Rast einlegen, um am frühen Nachmittag in Addis zu sein. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Abendessen und Hotelübernachtung.

21. Tag: Addis und Abflug
Am Vormittag Stadtbesichtigung und Besuch des wohl größten Marktes in Afrika, dem Mercado. Im liebevoll eingerichteten Nationalmuseum befindet sich das Original von "Lucy“, dem Bindeglied zwischen Affe und Mensch. In den verschiedenen Räumen wird die Jahrtausende alte Kultur dargestellt. Wir fahren danach hoch auf 3090 Meter zum Entoto-Berg. Von hier oben hat man ein herrliches Panorama auf Addis und seine Umgebung. Letzte Einkäufe und abends Transfer zum Flughafen. Abflug nach Frankfurt.

22. Tag: Ankunft Frankfurt
gegen 06:00 morgens.

/Achtung, ausdrücklicher Hinweis: Bei den Hotels kann es zu Änderungen kommen. Die Hotels sind ständig überbucht trotz Reservierungsbestätigung. Änderungen und Anpassungen an die jeweiligen Gegebenheiten ausdrücklich vorbehalten.

/Leistungen: Linienflug ab Frankfurt, landesübliche gute bis einfache Hotels, ½Pension in Hotels, Zelt und Isomatte, Vollpension während der Zelttage mit Mineralwasser und Tee. Toyota Allrad oder ähnliches Fahrzeug mit 4 Personen,
lokale Reiseleitung, englisch sprachig, alle Eintrittsgebühren, Ausflüge, Reisesicherungsschein

/Teilnehmerzahl: 6 – 12 Personen 

/Anforderungen: Mittelschwere Tour
Normale körperliche Kondition,  Hitzeverträglichkeit, Trittsicherheit, Toleranz, Kameradschaft und Bereitschaft zur Mithilfe.


Auf Wunsch organisieren wir gerne eine Verlängerung
© Africon Tours
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