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Africon Tours
Thomas Meyer-Ensass


Humboldtstraße 30
89231 Neu-Ulm

Ihre Afrika Reise mit Africon Tours:
Tschad
Expeditionsreise in das Ennedi

16 Tage TS 01
 

Tschad, Afrika Reise, Afrika Trekking,Wüste, Sahara, Ennedi

 

Das Ennedi ist vielleicht die unberührteste Region der Sahara. Die Expeditionsreise führt von der Hauptstadt Ndjamena entlang des

Gazellenfluss in nordöstlich Richtung zum Ennedi, einem Gebirgszug von über 1500 Meter Höhe. Wir entdecken auf der Tour die mystischen Schluchten des Archei, in deren rötlich schimmernden Canyon, Nomaden ihre Kamelherden tränken. Hier leben auch noch ca 4 -5 Saharakrokodile, Nachfahren aus einer Zeit, als dieser Teil der Sahara zu einem riesigen Binnenmeer gehörte. Wir besuchen die Salinen von Demi, die für ihr "rotes Salz" bekannt sind. Wir entdecken die größten Grundwasser Seen der Sahara: Ounianga Serir und Ounianga Kebir, die in unterschiedlichsten Farben leuchten, von Dattelpalmen und Dünen umsäumt oder von bizarren, einst bewohnten Inseln durchzogen sind. An den Seeufern lebt eine bunte Vogelwelt. Die Mit etwas Glück lassen sich Gazellen, vielleicht sogar Hyänen und den Fenek (Wüstenfuchs) beobachten. Wir wandern auf den entsprechenden Etappen über Plateaus um von oben aus die Gueltas zu genießen und entdecken unter versteckten Felsvorhängen Felszeichnungen mit Motiven, die teilweise über 4000 Jahre alt sind. Sie stammen aus der Zeit, als das Klima hier noch gemäßigt war und Kühe auf den Weiden grasten und Giraffen , Flusspferde und Elefanten hier ihren Lebensraum hatten. Die Felsmalereien sind wahre Meisterwerke. Wir bewundern die Kunst der Natur, den riesigen Felsbogen Aloba und Djoula Arch, die der ewige Wind geschliffen hat. Die Rückreise Richtung N´Djamena führt durch den Erg Djourabwo sich die Sanddünen, einer Perlenkette gleich, durch die Landschaft ziehen. Die Schöneit und Einzigartigkeit der Sahara zeigt sich im Tschad in allen erdenklichen Formen.

 

Während der Tour im Ennedi wandern wir morgens nach dem Frühstück immer etwa eine Stunde, während unsere Begleitmannschaft die Autos beladen. Abends können wir zu Fuß die Umgegend erkunden oder vielleicht die unvergleichlichen Farben des Sonnenuntergangs genießen. Die Tagesetappen werden flexibel gehalten und hängen vom Zustand der Pisten ab. Die Tagesetappen können durchschnittlich fünf bis sieben Stunden dauern, je nach Distanz und den örtlichen Gegebenheiten.

 

Durch den ständigen Kontakt mit unserer örtlichen Agentur, sind wir über die aktuelle Sicherheitslage und Situation im Land informiert.

 

Erleben Sie auf dieser aussergewöhnlichen Reise die Stille, Einsamkeit und Einzigartigkeit der Sahara.


/Man muss sich nicht an der ganzen Wüste orientieren.
  Schon an einem Sandkorn kann man die Herrlichkeit der Schöpfung erkennen.


/Reiseverlauf

1. Tag: Abflug und Ankunft Ndjamena

Morgens Abflug nach Ndjamena und Ankunft abends. Transfer zum Hotel, Übernachtung im Hotel.
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2. Tag: Ndjamena – Moussoro – Salal
saguet, um hier auf der Piste, durch das Schwemmgebiet des Tschadsees nach Massakory zu gelangen. Wir haben in diesem Abschnitt noch typische Savannenlandschaft mit Hirsefeldern. Ab - und an sehen wir Ziegenherden, Zebus und Schafsherden. Und wir passieren kleiner Dörfer, deren Hütten teilweise im Bancobaustil gebaut sind. Gegen Mittag erreichen wir Moussro, wo wir eine Rast einlegen wollen. Wir folgen nun dem Bahr el Ghazal (Gazellenfluss), einem seit ca. 100 Jahren ausgetrockneten Flusslauf. Unterwegs sehen wir in dieser einsamen Gegend verschiedene Vogelarten, wie den Schwarzstorch, Trappen, Kuhreiher und Ibisse. In diesem Landesteil leben verschiedene Volksgruppen Kanuri, Kanembu, Kereda und Daza, halbnomadisch lebende Viehzüchter, oder die Peul, ein Volk das nomadisierend grenzübergreifend in ganz West – und Zentralafrika lebt. Am späten Nachmittag erreichen wir das Dorf Salal. Hier in der Nähe, wollen wir unser Nachtlager aufschlagen.

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3.  Tag: Salal – Achim
Am Morgen wollen wir einen kleinen Spaziergang machen, während unsere Begleitmannschaft die Fahrzeuge belädt. Die Landschaft ist nun merklich trockner und Dumpalmen oder Akazien bestimmen das Bild. Wir fahren nun in östliche Richtung bis zum Oued Achim. Mit etwas Glück können wir Gazellen oder Schakale, oder sogar Hyänen beobachten. Wir erreichen den Oued Achim gegen Nachmittag und folgen dem ausgetrockneten Flusslauf noch eine Weile, um An einem gemütlichen Ort unser Nachtlager aufzuschlagen.

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4. Tag: Oued Achim – Kallait – Archie
Nach unserem morgendlichen Spaziergang führt die Etappe über das Dorf Kalai bis zum Oued Archei. Wir finden auf dieser Etappe typische, flache, trockne Sahellandschaft vor. Vielleicht sehen wir unterwegs Luftspiegelungen, die berühmten Fata Morgana. Wir gelangen zunächst zu dem Ort Kouba Olanga, um in östlicher Richtung weiter zum Dorf Kalait zu fahren. Auf dem kleinen Markt können wir uns vielleicht einen Chech erstehen und unser Koch füllt hier das Proviant auf. Der Ort Kalait liegt an der Hauptverbindungspiste von Abeche und Fada wird bewohnt von den Gaeda, Tama und Zagawa, die Halbnomaden sind. In der wüstenhaften Landschaft folgen wir weiter dem Oued Archei, der praktisch den Eingang des Massivs des Ennedi darstellt. Irgendwo, in der menschenleeren Gegend, schlagen wir unser Biwak auf.
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5. und 6. Tag: Region von Archei
Die nächsten zwei Tage wollen wir, teilweise zu Fuß, die eindrucksvolle Region von Archei entdecken. Wir entdecken hierbei die tiefen Schluchten Gueltas und Oueds des Archei. In Windungen von 30 KM Länge verlaufen die Schluchten des Archai, die teilweise von Schilfgras umsäumt sind. In dem Guelta tränken die Bideyat Nomaden, je nach Jahreszeit, ihre Kamele. Die Bideyat sind die ursprünglichen Bewohner des Ennedi. Oft findet man bis zu 100 Tiere hier zur Tränke und es ist beeindruckend, das Rufen und die Geräusche im Widerhall der Felswände zu hören. Ein wahrhaft mystischer Ort. Die Felsen haben bizarre Formationen, teilweise wie Schlösser oder Kathedralen und in dem Felslabyrint kann man sich leicht verlaufen. In Archei befinden sich auch noch ca 5 Krokodile, einer der letzten in der Sahara. Sie sind die letzten Nachfahren ihrer Gattung und sind ca 2 Meter lang. Sie stammen aus einer Zeit, als das Guelta ein gewaltiger Flusslauf war, der Verbindung bis zum Nil hatte. Wir finden versteckt, unter Felsvorhängen Felsmalereien, die teilweise über 6000 Jahre alt sind und die Region noch grün und fruchtbar war. Wir wandern am nächsten Tag auf ein Plateau, von wo aus wir einen herrlichen Blick in die Schluchten haben. Vielleicht sehen wir Paviane, die hier leben.
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7. Tag: Archei – Bichagara
Wir verlassen heute die Region von Archei und fahren in westlicher Richtung, auf der Piste die Modou mit Fada verbindet, in die Dünenlandschaft von Bichagara. Das Gebirgsmassiv erreicht hier in der Umgegend 1450 Meter Höhe. Wir erreichen die Oase von Fada am Vormittag und müssen uns hier bei der Präfektur melden. Der kleine Ort liegt inmitten von Dattelpalmen und wird bestimmt durch das alte französische Fort, um das sich Hütten im Bancobaustil gruppieren. Hier nehmen wir Proviant und Treibstoff auf und fahren weiter in die ruhige Region von Bichagara. Unterwegs besuchen wir den riesigen Felsbogen von Aloba Arch, der spektakulär in der Landschaft steht. Wir entdecken Felsmalereien und Sandsteinformen die durch den Wind, im Laufe der Zeit ihre Gestalt erhielten. An einem geschützten Platz schlagen wir unsere Zelte zur Nacht auf.
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8. Tag: Bichagra – Mourdri – Derbeli
Nach unserem Morgenspaziergang führt uns die Tagesetappe in die Dünenlandschaft von Derbeli. Zunächst geht es zum Brunnen von Ouei, wo die Nomaden ihre Ziegen und Kamele tränken und dann weiter zu der kleinen Oase von Mogoro, die von Dattel- und Dumpalmen umgeben ist. Die Piste wird nun ziemlich geröllhaltig und ist schwierig zu fahren. Gegen Mittag erreichen wir die Dünenregion von Mourdi und gelangen dann ins Derbelli, einer weiteren Dünenlandschaft, die sich bis zu den letzten Felsausläufern des Ennedi ziehen. Wir folgen der alten Karawannenroute, die den nördlichen Teil Libyens und den südlichen Teil des Tschads, auch noch heute, mit Salz versorgen. Mit etwas Glück können wir eine Salzkarawane beobachten. Inmitten großer Dünen wollen wir unser Lager aufschlagen.
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9. Tag: Derbeli – Demi – Teguedei – Nabar
Weiter geht es am heutigen Tag nordwärts bis zu der roten Felsformation Eyo Demi, zu dessen Füssen der kleine, gleichnamige Ort liegt. Er ist von einigen Dattelpalmen umgeben und es fällt die Armut in Demi ins Auge. Hier können wir sehen, wie das rote Salz in den Salinen mühselig gewonnen wird. Wir fahren weiter in nordöstlicher Richtung zu den Falaise von Ounianga und gelangen nach Teguedei. Dieser Ort, bestehend aus einfachen Strohhütten, ist nur während der Dattelernte bewohnt. Hinter Teguedei entdecken wir den ersten Salzsee, der von Sandsteinfelsen und Palmen umsäumt wird. Er gehört zu den Ounianga Seen. Bei den Felsen von Nabar schlagen wir unser Nachtlager auf.
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10. Tag: Nabar – Ounianga Serir – Ounianga Kebir
Entlang der Falaise von Nabar, fahren wir am heutigen Tag zu größten Grundwasserseen der Sahara: Ounianga Serir und Ounianga Kebir. Die Landschaft ist einfach traumhaft und zählt sicherlich zu den schönsten der Sahara. Die Seen sind stark salzhaltig und die Farbe des Wassers reicht von grün, blau, bis zu einem tiefen rot. Die Dünen reichen bis an das von Palmen umsäumte Ufer heran. Wenn Sie Lust haben, schwimmen Sie eine Runde in einem der Seen. Wir verbringen den ganzen Tag entspannt in Ounianga. Die Seen sind vermutlich unterirdisch miteinander verbunden und stellen somit ein ganzes Seensystem dar. Sind die meisten Seen salzhaltig, so ist der Bokousee ein Süßwassersee, der von unterirdischen Quellen gespeist wird. Trotz hoher Verdunstung, schützen Das Schilfgras den Bokousees vor Verdunstung. Geologen vermuten, dass die Ouniangaseen ein Teil des riesigen Tschad- Binnenmeeres waren. Wir können sicherlich Enten, Reiher und andere Wasservögel beobachten. Im Ounianga Serirsee befinden sich drei Inseln, die wir auf unserer Wanderung von den oberhalb liegenden Felsen gut sehen können. Hier finden wir noch versteinerte Schnecken und Seekreide die zeigen, das der See früher mal einen 80 Meter höheren Wasserstand hatte.
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11. – 12.Tag: Ouinanga Kebir – Faya
Wir verlassen die Region von Ouinanga und fahren in südlicher Richtung durch eine beeindruckende Felslandschaft in die Region von Bembéché. Die Piste ist schwierig zu befahren und sicherlich etwas anstrengend. Am 12. Tag erreichen wir die Oase von Faya. Faya ist der Verwaltungsort des Nordens und hat seinen Namen von einem französischen Offizier, der diesen Ort gegründet hat. Faya ist von einem 70 KM langen Palmenhain umgeben und ein lebhafter Ort. Er wird bewohnt von den Volksstämmen Kanem und Bornou und liegt an der alten Handelstrasse nach Fezzan in Libyen. Den Stadtkern bildet der Markt, der von Akazien und weißen Häusern geprägt ist. In Faya müssen wir uns nochmals bei der Präfektur melden, was etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Nachdem wir Proviant und Treibstoff aufgenommen haben, fahren wir so lange wie möglich, im Tageslicht, bis zu unserem Rastplatz, irgendwo in der Einsamkeit.
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13. / 14. Tag: Faya – Erg Djourab – Salal
Am frühen Morgen geht es weiter zum Erg Djourab. Wir durchqueren eine weite Kieselebene und gelangen am Nachmittag in das Dünengebiet vom Erg Djourab, wo wir unsere Zelte aufschlagen. Wir wollen mit einem kleinen Abendspaziergang den Tag abschließen. Bei der Oase von Koro – Toro erreichen wir die nördlichen Ausläufer des Bahr El Ghazal (Gazellenfluss). Über die Oasen Kouba Olanga und Beurkia geht es durch die sandige Sahellandschaft in südwestlicher Richtung bis zum Brunnen von Telli, wo die Nomaden ihre Herden tränken. Hinter Salal wollen wir unser Lager aufschlagen, damit die nächste Tagesetappe nicht zu lang wird.
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15. Tag: Salal – N´Djamena
Am frühen Morgen führt unsere letzte Etappe entlang des staubigen „ Gazellenflusses“ weiter in südwestlicher Richtung. Da der Grundwasserspiegel des Flusslaufes sehr niedrig ist, leben hier Halbnomaden, die Toubous, Kanenbou, Kereda und Daza. Wir erreichen in Mousrou wieder die Hauptpiste und in Massaguet die geteerte Straße und sind, hoffentlich, am späten Nachmittag in Ndjamena. Wenn Zeit bleibt, wollen wir den Markt besuchen und uns anschließend für den Rückflug frisch machen. Transfer zum Flughafen und Abflug nach Paris.

16. Tag: Ankunft in Paris und Weiterflug nach Deutschland.

Achtung: Änderungen der Tour, aus unvorhersehbaren Gründen, ist ausdrücklich vorbehalten!

/Leistungen: Flug ab Deutschland, Transfer,
Hotelübernachtung in Ndjamena, Frühstück, Vollpension während der Expeditionsreise,
aufbereitetes Wasser und Tee, lokale Reiseleitung, Allradfahrzeug Toyota 4 Personen in einem Fahrzeug plus Fahrer,
Fahrer, Koch, lokaler Führer, Campingmaterial, Schaumgummimatratzen, Reisesicherungsschein


/Teilnehmerzahl: 6 – 12 Personen 

/Anforderungen: Kondition, Toleranz, Kameradschaft und Bereitschaft zur Mithilfe.


Auf Wunsch organisieren wir gerne eine Verlängerung
© Africon Tours
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